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 Was ist Achtsamkeits-Meditation?

 

 

 

 

 

 

"Was Sie jetzt vorhaben, ist nichts Besonderes oder gar Absonderliches, ersparen Sie sich also alle Befangenheit."

 (Sharon Salzberg in "Entdecke die Kraft der Meditation")

 

 

 

 

Jede Tätigkeit, die wir mit Achtsamkeit verrichten, wird - über ihren Zweck und Inhalt hinaus - auf formelle oder informelle Weise zur Achtsamkeits-Meditation. Die Hauptaufgabe des Meditierenden besteht darin, sich immer wieder in den Augenblick zurückzuholen und wach für das zu sein, was gerade geschieht.

 

Die Achtsamkeits-Meditation hat ihre Wurzeln im Buddhismus.

 

Um Achtsamkeits-Meditation zu praktizieren, ist es weder notwendig noch hilfreich, an irgendetwas zu glauben. Was hingegen erforderlich ist, ist ein nicht unerhebliches Maß an Disziplin. Diese zu erlangen kann als Teil der Praxis angesehen werden.

 

Achtsamkeits-Meditation zu praktizieren bedeutet, kurz gefasst, in diesem Augenblick wirklich aufmerksam zu sein, und sich des Zieles seiner Aufmerksamkeit bewusst zu sein. Das klingt weitaus banaler und einfacher als es ist.

Die formelle Praxis der Achtsamkeits-Meditation besteht darin, aufrecht und würdevoll zu sitzen und währenddessen zu üben, sich seines Atems, seiner Empfindungen, Gefühle und Gedanken im gerade stattfindenden Augenblick bewusst zu sein. Der Atem ist der Anker. Sobald die Aufmerksamkeit abschweift zu etwas, was nicht Hier und Jetzt ist, wird sie sanft zurückgeholt zum Spüren des Ein- und Ausströmens des Atems durch die Nasenlöcher oder zum Heben und Senken der Bauchdecke.

Menschen, für die das Atmen mit Schwierigkeiten verbunden ist, können sich genausogut auf die Empfindungen in einem bestimmten Körperteil oder im ganzen Körper konzentrieren.

Sooft die Aufmerksamkeit sich verliert in Fantasien, Pläne, Grübeleien usw., sooft ergibt sich die Gelegenheit, dies wahrzunehmen und von vorne zu beginnen.

So entwickelt sich mit der Zeit der sogenannte innere Beobachter, der nichts anderes tut, als den ständigen Wandel in Geist und Körper des Praktizierenden sofort wahrzunehmen. Ohne einzugreifen. Ohne zu urteilen. Ohne zu analysieren. Ohne zu erklären. Ohne zu rechtfertigen.

   

 

 

 

Die Dinge loszulassen bedeutet nicht, sie loszuwerden.

 

Sie loslassen bedeutet, dass man sie sein lässt.”
(Jack Kornfield)

 

 

Es geht in der Achtsamkeits-Meditation ausschließlich darum, festzustellen, dass dort der Strom des Veränderlichen fließt - und hier derjenige ist, der diesem Kommen und Gehen zurückgelehnt zuschaut. Dadurch tauchen wir in eine sehr besondere Art der Ruhe ein:

 

 

 

"Der Kopf ist vielleicht noch weiter unruhig. Da jagen sich die Gedanken weiter hin und her. Aber tief unten ist es still. Da kann ich mich fallen lassen. Ken Wilber vergleicht die Meditation mit dem Eintauchen in das Meer. Oben ist das Meer unruhig. Da gehen die Wellen und Wogen hin und her. Aber je tiefer wir nach unten tauchen, desto ruhiger wird es. Meditation ist das Eintauchen in die innere Ruhe, die auf dem Grund unseres Herzens in uns verborgen ist. Die Redewendung 'zur Ruhe kommen' meint ja, dass die Ruhe schon da ist, dass wir sie nicht erst herstellen müssen. Sie ist in uns als ein Raum, zu dem wir hinkommen dürfen."

 (Anselm Grün)

 

 

 

 

 

 

Dies ist der Raum, in dem der innere Beobachter zuhause ist.

 

 

Heilpraktikerin (Shiatsu, Somatic Experiencing und NARM)  | praxis/at/antjebrockmueller.de