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Was ist Achtsamkeit?

 

 

 

 

 

Der Begriff Achtsamkeit (engl. mindfulness) ist eine Übersetzung des Begriffes "sati" aus der mittelindischen Gelehrten-Sprache Pali.

Sati umfasst sowohl Sorgfalt und Umsicht als auch Besinnung und Gedächtnis bzw. Erinnerung.

 

Unter Achtsamkeit wird eine Geistesqualität verstanden, die verbunden bleibt mit dem, was gerade jetzt geschieht, um was auch immer es sich handelt, und die sich dieses Verbundenseins bewusst ist.

 

Bei Achtsamkeit geht es um eine grundsätzliche eigene innere Haltung, die mittels jahrelanger Meditationspraxis und bewusstem Üben im Alltag geschult und verfeinert werden kann. Dazu möchte ich meinen Patienten Anstöße geben und ihnen erste kurze Erfahrungen vermitteln.

 

 

 

"Es wird gesagt, dass Achtsamkeit nicht die Gestalt ihres Objektes annimmt. Das heißt, wir können uns in einem Moment unserer Freude, im nächsten unserer Traurigkeit, im übernächsten unserer Langeweile bewusst sein, ohne dass die Natur der Achtsamkeit sich ändert. Auf was auch immer unsere Aufmerksamkeit gerichtet ist, die Natur der Aufmerksamkeit selbst ist weit, offen und frei"

(Sharon Salzberg)

 

 

 

 

 

Was sind Achtsamkeits-Übungen?

 

Eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Achtsamkeit ihre Wirkung im Leben des Praktizierenden entfalten kann, ist das kontinuierliche, zunächst niedrigschwellige, informelle, bewusste Wahrnehmen im Alltag.

 

 

Beispiele für Achtsamkeits-Übungen:

 

Für jeweils 5-10 Minuten

 

- Ganz aufmerksam wahrzunehmen, was die eigenen Füße alles spüren

 

- Jedes noch so kleine Geräusch wahrzunehmen

 

- Alles zu bemerken, was beim Betasten eines Igelballes/einer Walnuss/eines Stiftes

  gespürt werden kann

 

- Sich mit ganz wachen Sinnen die Hände zu waschen

 

- Mit voller Aufmerksamkeit aus dem Fenster zu schauen/ein Bild zu betrachten

 

und - für sich oder ggf. dem Gegenüber (mir) - das Wahrgenommene detailliert zu beschreiben.


 

 

 

  

 

Wenn man abwäscht, sollte man nur abwaschen, d. h. man sollte sich dabei völlig bewusst sein, dass man abwäscht. Auf den ersten Blick mag das ein wenig albern erscheinen. Warum sollte man solches Gewicht auf eine so einfache Sache legen? Aber das ist genau der Punkt: Die Tatsache, dass ich hier stehe und diese Schalen abwasche, ist eine wunderbare Wirklichkeit. Ich bin völlig ich selbst, folge meinem Atem und bin mir meiner Gegenwart, meiner Gedanken und Handlungen bewusst. Ich kann so unmöglich unbewusst umhergeschleudert werden wie eine Flasche, die von den Wellen hin und her geworfen wird. ... Es gibt zwei Arten, Geschirr zu spülen. Einmal, damit man hinterher sauberes Geschirr hat, und die zweite Art besteht darin, abzuwaschen, um abzuwaschen." 

(Thich Nhat Hanh, Das Wunder der Achtsamkeit)

 

                                                                         

 

 

 

 

Heilpraktikerin (Shiatsu, Somatic Experiencing und NARM)  | praxis/at/antjebrockmueller.de